Christine Clara Oppel

Schlechte Brille | Kabinett, 0 8.12.2006 - 14.01.2007

 

oppel

Die künstlerische Arbeit von Christine Clara Oppel konzentriert sich auf die Herstellung von Klang-Raum-Skulpturen. Klänge und Geräusche werden dabei sowohl in Gegenstände als auch in spezifisch ausgewählte Räume implantiert, so daß sich deren optische Wahrnehmbarkeit mit der Klangsubstanz vermischt und zu einer komplexen Erlebnissphäre verbindet. Der materielle Minimalismus ihrer Installationen bildet die Basis für eine intendierte Sensibilisierung der Wahrnehmung. Hörbare Geräuschsequenzen wechseln sich ab mit ausgedehnten Pausen, die dem Ausstellungsbesucher die Möglichkeit geben, die Mechanismen der Wahrnehmung in ihrer zeitlichen und räumlichen Bedingtheit bewußt zu erleben. Der eigene Körper wird eingebunden in ein Koordinatensystem aus klanglich hörbaren und physisch erlebbaren Knotenpunkten, die dem Raum eine neue Erfahrungsdimension verleihen. Über dessen optische Wahrnehmbarkeit hinaus definiert sich seine Struktur durch unsichtbare akustische Verspannungen und individuelle Klangzonen.

 

Foto: Ingrid Weidig

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