Christian Forsen, Sebastian Wickeroth

Galerie, 6. November - 13. Dezember 2009

Als plastische, häufig aus Holz gefertigte Arbeiten winden sich Christian Forsens (geb. 1973, lebt u. arbeitet in Düsseldorf) gestreckte, amorphe Formulierungen kantig in den Raum. Sie verhalten sich zwischen formaler Konzentriertheit und räumlicher Ausdehnung. Schlängelde Formen erfühlen ihre Umgebung mit Ausläufern. Forsens objekthafte Skulpturen wirken in ihrer Materialität häufig brüchig, sie evozieren den Eindruck von Unberührbarkeit und Fragilität und verleiten den Betrachter dazu, sich ihnen von allen Seiten zu nähern und die sich daraus ergebenden Ansichten gedanklich miteinander abzugleichen.

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Christian Forsen

Christian Forsen konfrontiert herkömmliche Verfahren und Formulierungen bildhauerischer Arbeit mit zeitgenössischen Ansätzen. Balance und Raumgefühl sind dem Betrachter überantwortet, als Begreifen des Raumes und seiner Dimensionen, für die der Künstler ein Maß liefert. Seine Arbeiten vermitteln ein Gefühl von Körperlichkeit und halten gegenständliche Ebenen als Plausibilität und legitime Spekulation bereit. Sie treten als Gegenüber zum Betrachter auf und bilden eine produktive Störung innerhalb seines eigenen Körper- und Raumgefühls, die im Zuge der Betrachtung neue Impulse finden und sich gefühlsmäßig erweitern.

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Sebastian Wickeroth

Fotos: Ingrid Weidig

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