Christoph Rodde

Im Godde

14.11.2010 – 10.01.2011

Mit seinen zarten Objekten schafft Christoph Rodde poetische Gebilde, die auf ihr Umfeld sensibel reagieren. Fragile Papierarbeiten können in Zimmerecken und Nischen eingepasst sein, aber auch frei im Raum stehen; oder sie liegen wie herabgefallenauf dem Boden. Unaufdringlich loten sie auf diese Weise ihren Umraum aus. In Roddes Zeichnungen überwiegt ein feingliedriger Strich, der die Blätter wie ein Spinnennetz überzieht.

Das Kunsthaus Essen hat Christoph Rodde eingeladen, sich auf die architektonischen Gegebenheiten des kabinettähnlichen Ausstellungsraumes einzulassen und dessen Elemente als Matrix für eine raumumgreifende Installation zu verwenden. Mit Zeichnungen und dreidimensionalen Objekten wird er diesen Ort nach seiner Stimmigkeit befragen, ihn gestalten und verdichten. Der Ausstellungstitel, "im Gobbe", verweist mit lautmalerischer Wirksamkeit auf die Welt im Kopf, die nach aussen getragen und aus dem Untergrund an die Oberfläche befördert wird. Dabei entsteht ein durch individuelle Zeichensysteme bevölkerte Kunst-Welt im Spannungsfeld zwischen hermetischer Abgeschlossenheit und optisch greifbarer Präsenz.

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