AUSSTELLUNG WIEDER GEÖFFNET

CHRISTOPH ESSER
Confirming till it´s over...

16.5. - 21.6.2020
Öffnungszeiten: Samstag u. Sonntag 15-18 Uhr

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Liebe Freundinnen und Freunde des Kunsthauses Essen,
nachdem wir das Kunsthaus aufgrund der gegebenen Verordnungen zur Eindämmung einer weiteren Verbreitung des Corona-Virus vorübergehend geschlossen halten mussten, dürfen wir nun unsere Türen wieder für Besucher*innen öffnen. Darüber freuen wir uns sehr!
Wir haben unsere aktuelle Ausstellung „Christoph Esser – Confirming till it´s over“ bis zum 21.6.2020 verlängert, so dass alle interessierten Besucher*innen die Gelegenheit nutzen können, sich die wunderbare Einzelpräsentation von Christoph Esser in Ruhe anzuschauen.

Christoph Esser ist ein interdisziplinär arbeitender Künstler. Sein Vorgehen wechselt zwischen künstlerischen bzw. materialbezogenen Experimenten, zeichnerischen Entwurfsphasen, Reflexionen, Recherchen und deren Umsetzung. Die Aneignung und Integration von industriellen Fertigungstechniken wie computergesteuerte Schnitt- und Frässysteme oder materialspezifische Versiegelungsmethoden in den künstlerischen Prozess, aber auch die intensive Beschäftigung mit Techniken der Malerei und Druckgraphik lassen Essers Arbeitsvorgehen zu einem komplexen Gestaltwerdungsprozess reifen, der das jeweilige Werk durch das Zusammenwirken einzelner Phasen und Segmente als ein vielfältig konnotiertes Produkt künstlerischer, gestalterischer und ideeller Auseinandersetzungen erscheinen lässt. Mit der aktiven Zusammenführung unterschiedlicher Arbeitsergebnisse und dem daraus entwickelten Vokabular gelingt es ihm, komplexe, überwiegend bildhauererische Fragestellungen und Erzählungen zu formulieren.

Finissage / Künstlergespräch
Am Sonntag, dem 21.6.2020 planen wir um 16 Uhr ein Künstlergespräch mit Christoph Esser.
Weitere Informationen hierzu erhalten Sie demnächst mit separatem Newsletter.

Ihr Besuch im Kunsthaus
Für einen Besuch im Kunsthaus Essen gelten die gesetzlichen Hygienevorschriften.
Wir bitten um Verständnis dafür, dass gemäß den geltenden Vorgaben nur eine begrenzte Anzahl von maximal 20 Besucher*innen in unseren Ausstellungsräumen zugelassen ist. Unsere Ausstellungsaufsichten werden den Zutritt dahin gehend überprüfen.
Des Weiteren ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes für alle Besucher*innen des Kunsthauses verpflichtend.
Wir weisen ferner darauf hin, dass der Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Besucher*innen sowie zu den Aufsichten im Ausstellungsbereich einzuhalten ist.
Alle Maßnahmen und Regelungen, die zum Schutz unserer Besucher*innen sowie zu unserem eigenen Schutz notwendig sind, werden von uns sorgfältig eingeleitet und umgesetzt, so dass damit ein entspannter und sicherer Besuch im Kunsthaus Essen möglich ist.
In diesem Sinne wünschen wir allen Besucher*innen einen angenehmen und inspirierenden Aufenthalt.

Die Ausstellung wird gefördert vom Kulturbüro der Stadt Essen.
Logo Essen Kulturbüro

SEE! Performance

„Passing by“, Kunsthaus Essen -  verschoben auf 2021

„The audience is present“, Kunstverein Ruhr (10.5. – 24.5.2020, verschoben auf 2021)
Neue Termine werden noch bekannt gegeben.

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Thomas & Renée Rapedius

Verschoben auf 2021

Das ursprünglich für Mai 2020 geplante Ausstellungsprojekt mit dem Berliner Künstlerduo muss leider aufgrund der verordneten Einschränkungen von öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen der Corona-Pandemie und den damit einher gehenden Planungsunsicherheiten auf das nächste Jahr verschoben werden.
Der neue Ausstellungstermin wird noch bekannt gegeben.

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In ihrer Arbeit beschäftigen sich Thomas & Renée Rapedius mit Landschaft, Körper, Bewegung und Form. Das Künstlerduo untersucht auf experimentelle Weise, welche idealisierten und ideologischen Konstruktionen unsere Wahrnehmung von Natur und Landschaft beeinflussen. In einem Prozess der Annäherung entstehen Zeichnungen, Fotografien und
Objekte, die zu größeren Raumcollagen zusammengeführt werden, die Momente des Zufälligen, des Flüchtigen und Fragilen zeigen. Die einzelnen Teile sind auf formaler und/oder inhaltlicher Weise verknüpft und zeigen Zusammenhänge zwischen den Dingen auf. Die Objekte wirken wie Zeichnungen im Raum, die Installationen wie räumliche Collagen. Thomas & Renée Rapedius beschäftigen sich mit Linie, Fläche und Raum und der Überschneidung dieser Dimensionen.
Thomas & Renée Rapedius haben an der HFBK in Hamburg Bildende Kunst studiert und leben in Berlin. Vertreten waren sie mit Ausstellungen im Marta-Herford-Museum, im Gerhard-Marcks-Haus (Bremen), im Museum Morsbroich (Leverkusen), im S.M.A.K. (Gent), im Daejeon Museum of Art (Republik Korea) und im Kunstverein Göttingen. Die Griffelkunst Vereinigung Hamburg hat beide für eine Edition eingeladen. Thomas & Renée Rapedius erhielten Residenzen in Kolumbien, Indien, Südkorea, Japan, Argentinien und den USA. Hinzu kamen Lehraufträge an der UDK Berlin und der Burg Giebichenstein Halle sowie realisierte Workshops und Projekte an verschiedenen Berliner Museen.

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ICH WAR HIER
Installation + Performance

03. Juli bis 12. Juli
Katarína Marková, Marlene Ruther, Franziska Schneeberger

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WIR WAREN HIER: In unterirdischen Schächten und Hohlräumen des Bergbaus, auf milliardenalten und kilometerweit gereisten Findlingssteinen, zwischen den Ebenen alltäglicher Umgebungen. Die Dokumente dieser Begegnungen von Körper und Oberfläche werden markiert, kopiert, übersetzt zur Karte, zum Punkt und gleichzeitig einem Landschaftsgemälde.
In den Räumen des Kunsthauses entsteht eine begehbare Installation aus Video, Stoff, Text, Papier und anderen Datenträger*innen, die das Verhältnis von Fiktion und Information im Herstellen von Wissen als Sens-ation befragt. Teil der Ausstellung sind Performances, genaue Informationen folgen in Kürze hier. Die drei Künstlerinnen sind während den Öffnungszeiten vor Ort.

 

Szenische Forschung: Trampolin II

Ausstellungsdauer 14.9. - 27.9.2020 | Eröffnung 14.9.2020 um 16 Uhr
Öffnungszeiten; Donnerstag bis Sonntag 15 - 18 Uhr

 

Soweit es geht - Arbeiten von
Nadine Weixler und Peter Schreiner

Ausstellungsdauer 8.11. - 13.12.2020 | Eröffnung 8.11.2020 um 16 Uhr
Öffnungszeiten; Donnerstag bis Sonntag 15 - 18 Uhr

Mit der Ausstellung „Soweit es geht“ zeigt das Kunsthaus Essen die erste institutionelle Einzelausstellung von Nadine Weixler und Peter Schreiner in Deutschland. Beide künstlerischen Positionen verbindet eine langjährige kollaborative Praxis, im Zuge derer das Feld der verwendeten Medien um das Bewegtbild und die Performance erweitert wurde.
Neben der Präsentation von ausgewählten Arbeiten der in Wien und Salzburg lebenden Künstler werden beide für einen längeren Zeitraum im Kunsthaus leben und arbeiten und im Rahmen dieses Artists in Residence-Projektes vor Ort künstlerische Ideen formulieren und umsetzen.
Eröffnung mit Publikationspräsentation und Künstlergespräch.

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Fragen nach dem Verhältnis von Ereignis und Deutung, von Geschichtsschreibung und Dichtung stehen im Zentrum der von Peter Schreiner betriebenen künstlerischen Forschungsarbeit. Das Interesse gilt dabei dem Ereignis selbst, welches erst durch seine Überführung in das Medium der Sprache und durch seine Einbettung in einen narrativen Zusammenhang mit historischem Sinn versehen wird. Zur Anwendung kommen reproduktive Verfahren wie Fotografie und Text, deren traditionelle Bindung an eine gegebene, eindeutig bestimmbare Realität sich mehr und mehr löst. Im Arrangement der Bedeutungsträger und ihrer fortwährenden Re-Kontextualisierung in bestehenden und neuen Ordnungssystemen werden Prozesse sichtbar, mittels derer Geschichte geschrieben und Wirklichkeit konstruiert wird.

Nadine Weixlers künstlerischer Arbeit liegt eine genaue Beobachtung des alltäglichen Lebens zugrunde. Dabei werden Momente diskutiert, die gänzlich im »Dazwischen« angesiedelt sind, wie etwa in ihren großformatigen Fotografien der Werkgruppe "Memos". Hier setzt Nadine Weixler Situationen ins Bild, die, soweit dies für das Medium der Fotografie überhaupt möglich ist, das Fehlen eines erzählerischen oder ästhetischen Höhepunkts eint. Sie zeigen eine, dem mitteleuropäischen Blick vertraute, urbane Szenerie. »Das, was passiert, wenn nichts passiert außer Zeit, Menschen, Autos, Wolken« (George Perec: "Versuch einen Platz in Paris zu beschreiben"). Auch beim Blick auf die Szenen der Bildserie "Männer und Autos", welche 2017 in Teheran entstanden ist, wird eine Erzählweise erkennbar, die einer persönlichen Sicht, einem spezifischen Interesse am Alltäglichen und der Annahme einer vielleicht universellen Qualität der Dinge gewidmet ist, welche sich hinter dem vordergründigen Reiz des Fremden verborgen hält.

2020 Weixler
Nadine Weixler
Memo #6, 2014
Archival pigment print; 90 x 110 cm

2020 Schreiner
Peter Schreiner
Pattern of Nature, 2016
Originalgetreuer Nachbau der von Gottlieb Faktor zwischen 1986 und 1994 benutzten Regentropfen-Kamera
Mixed Media; Installation view, Kunsthalle zu Kiel, 2016

Nadine Weixler
* 1987 (A)
studierte Fotografie an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Vorstand Fotohof Salzburg, lebt und arbeitet in Salzburg und Wien.

Peter Schreiner
* 1980 (A)
studierte Geschichte an der Universität Wien und Fotografie an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Vorstand Fotohof Salzburg, unterichtet am Mozarteum Salzburg, lebt und arbeitet in Wien und Salzburg.
www.peterschreiner.at

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