KUNSTHAUS ESSEN - Hofkonzerte

12.7. - 30.8.2020 | immer sonntags | immer 18.00 Uhr

Das Kunsthaus Essen lädt von Juli bis August 2020 zu acht Sommerkonzerten auf dem ehemaligen Schulhof an der Rübezahlstraße ein. Wir freuen uns, mit unseren Hofkonzerten Musiker*innen wieder die Gelegenheit zum Auftritt zu geben und unser Publikum zum gemeinsamen Musikerleben unter freiem Himmel einladen zu können.
Bitte beachten Sie, dass bei allen Konzerten die aktuellen Hygienevorschriften gelten und das Kunsthaus Essen als Veranstalter verpflichtet ist, die Namen und Adressen der Konzertbesucher*innen aufzunehmen. Bitte vergessen Sie bei Ihrem Konzertbesuch nicht Ihren Mund-Nasen-Schutz.
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Platzkontingent
Das Konzertgelände ist bestuhlt. Für jeden Konzertabend stehen maximal 50 Sitzplätze zur Verfügung. Eine feste Platzreservierung ist nicht möglich. Stehtplätze können wir leider nicht anbieten.
Anmeldung
Für jedes Konzert ist eine Anmeldung per E-Mail notwendig. Anmeldungen können frühestens ab Montag vor dem jeweiligen Konzerttermin getätigt werden. Eine Anmeldung für mehrer Konzerte im voraus ist nicht möglich.

Ihre Anmeldung senden Sie bitte an folgende Adresse: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Konzertbeginn: jeweils um 18.00 Uhr
Einlass: ab 17.00 Uhr
Wir bitten um Verständnis, dass Ihre Reservierung bei Nichterscheinen um 17.30 Uhr verfällt und Ihr Platz ggf. an eine nachrückende Person vergeben wird.
Auf das Konzertgelände gelangen Sie ausschließlich durch den Haupteingang des Kunsthauses Essen. Im Eingangsbereich wird rechtzeitig vor Konzertbeginn Ihre Reservierung überprüft.
Die Teilnahme an den Hofkonzerten des Kunsthauses Essen ist kostenlos.
Bei schlechtem Wetter vergessen Sie bitte nicht Ihren Schirm. Wir bitten alle Konzertbesucher*innen für Getränke und Verpflegung selbst zu sorgen.

Weitere Infos hier unter Veranstaltung!
Die Hofkonzerte des Kunsthauses Essen werden unterstützt vom Kulturamt der Stadt Essen.

 

Katarína Marková, Marlene Ruther, Franziska Schneeberger
Ich war hier

03. Juli bis 12. Juli 2020, 10 bis 22 Uhr

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Franziska Schneeberger zeigt ihre im Studiengang "Szenische Forschung" der Ruhr Universität Bochum entwickelte Abschlussarbeit "Ich war hier" in Kooperation mit den Szenischen Forscherinnen Marlene Ruther und Katarína Marková.
ICH WAR HIER: Auf ehemaligem Militärtrainingsgelände, in post-industriellen Schächten und Hohlräumen des Bergbaus, auf milliardealten und kilometerweit gereisten Findlingssteinen, in den Mikroebenen meiner alltäglichen Gegenden. Die Dokumente dieser Begegnungen von Körper und Oberfläche werden markiert, kopiert, übersetzt zur Karte, zum Punkt und zur begehbaren Landschaft.
Mit ihrer Installation aus Video, Stoff, Text, Papier und anderen Datenträger*innen befragen Katarína Marková, Marlene Ruther und Franziska Schneeberger Verhältnisse von Fiktion und Information im Herstellen von Wissen.
Eine besondere Eröffnung der Ausstellung findet nicht statt. Die Ausstellung ist allerdings zu den angegebenen Zeiten für Besucher*innen geöffnet.
Die drei Künstlerinnen sind während der Öffnungszeiten anwesend.
Zum Besuch der Ausstellung: Bitte vorab via Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots gesch├╝tzt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! anmelden und eine individuelle Besuchszeit vereinbaren.

Ihr Besuch im Kunsthaus Essen
Die Gesundheit unserer Besucher*innen hat für uns oberste Priorität. Wir bitten daher um Verständnis, dass bestimmte Regeln für einen Ausstellungsbesuch in unserem Haus verbindlich sind. In unseren Ausstellungsräumen dürfen sich maximal nur 20 Personen zeitgleich aufhalten. Bitte beachten Sie daher vor einem geplanten Ausstellungsbesuch den Anmeldemodus. Bitte tragen Sie beim Besuch der Ausstellung einen Mund-Nase-Schutz und halten Sie mindestens 1,50 Meter Abstand zu anderen Besucher*innen. Zur Ermöglichung einer Kontaktpersonennachverfolgung tragen Sie sich bitte mit Ihren persönlichen Daten in die ausliegenden Listen ein. Wir danken für Ihr Verständnis und wünschen Ihnen einen angenehmen und sicheren Aufenthalt im Kunsthaus Essen.

 

SEE! Performance

„Passing by“, Kunsthaus Essen -  verschoben auf 2021

„The audience is present“, Kunstverein Ruhr (10.5. – 24.5.2020, verschoben auf 2021)
Neue Termine werden noch bekannt gegeben.

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Thomas & Renée Rapedius

Verschoben auf 2021

Das ursprünglich für Mai 2020 geplante Ausstellungsprojekt mit dem Berliner Künstlerduo muss leider aufgrund der verordneten Einschränkungen von öffentlichen Veranstaltungen im Rahmen der Corona-Pandemie und den damit einher gehenden Planungsunsicherheiten auf das nächste Jahr verschoben werden.
Der neue Ausstellungstermin wird noch bekannt gegeben.

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In ihrer Arbeit beschäftigen sich Thomas & Renée Rapedius mit Landschaft, Körper, Bewegung und Form. Das Künstlerduo untersucht auf experimentelle Weise, welche idealisierten und ideologischen Konstruktionen unsere Wahrnehmung von Natur und Landschaft beeinflussen. In einem Prozess der Annäherung entstehen Zeichnungen, Fotografien und
Objekte, die zu größeren Raumcollagen zusammengeführt werden, die Momente des Zufälligen, des Flüchtigen und Fragilen zeigen. Die einzelnen Teile sind auf formaler und/oder inhaltlicher Weise verknüpft und zeigen Zusammenhänge zwischen den Dingen auf. Die Objekte wirken wie Zeichnungen im Raum, die Installationen wie räumliche Collagen. Thomas & Renée Rapedius beschäftigen sich mit Linie, Fläche und Raum und der Überschneidung dieser Dimensionen.
Thomas & Renée Rapedius haben an der HFBK in Hamburg Bildende Kunst studiert und leben in Berlin. Vertreten waren sie mit Ausstellungen im Marta-Herford-Museum, im Gerhard-Marcks-Haus (Bremen), im Museum Morsbroich (Leverkusen), im S.M.A.K. (Gent), im Daejeon Museum of Art (Republik Korea) und im Kunstverein Göttingen. Die Griffelkunst Vereinigung Hamburg hat beide für eine Edition eingeladen. Thomas & Renée Rapedius erhielten Residenzen in Kolumbien, Indien, Südkorea, Japan, Argentinien und den USA. Hinzu kamen Lehraufträge an der UDK Berlin und der Burg Giebichenstein Halle sowie realisierte Workshops und Projekte an verschiedenen Berliner Museen.

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Szenische Forschung: Trampolin II

Ausstellungsdauer 14.9. - 27.9.2020 | Eröffnung 14.9.2020 um 16 Uhr
Öffnungszeiten; Donnerstag bis Sonntag 15 - 18 Uhr

 

Soweit es geht - Arbeiten von
Nadine Weixler und Peter Schreiner

Ausstellungsdauer 8.11. - 13.12.2020 | Eröffnung 8.11.2020 um 16 Uhr
Öffnungszeiten; Donnerstag bis Sonntag 15 - 18 Uhr

Mit der Ausstellung „Soweit es geht“ zeigt das Kunsthaus Essen die erste institutionelle Einzelausstellung von Nadine Weixler und Peter Schreiner in Deutschland. Beide künstlerischen Positionen verbindet eine langjährige kollaborative Praxis, im Zuge derer das Feld der verwendeten Medien um das Bewegtbild und die Performance erweitert wurde.
Neben der Präsentation von ausgewählten Arbeiten der in Wien und Salzburg lebenden Künstler werden beide für einen längeren Zeitraum im Kunsthaus leben und arbeiten und im Rahmen dieses Artists in Residence-Projektes vor Ort künstlerische Ideen formulieren und umsetzen.
Eröffnung mit Publikationspräsentation und Künstlergespräch.

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Fragen nach dem Verhältnis von Ereignis und Deutung, von Geschichtsschreibung und Dichtung stehen im Zentrum der von Peter Schreiner betriebenen künstlerischen Forschungsarbeit. Das Interesse gilt dabei dem Ereignis selbst, welches erst durch seine Überführung in das Medium der Sprache und durch seine Einbettung in einen narrativen Zusammenhang mit historischem Sinn versehen wird. Zur Anwendung kommen reproduktive Verfahren wie Fotografie und Text, deren traditionelle Bindung an eine gegebene, eindeutig bestimmbare Realität sich mehr und mehr löst. Im Arrangement der Bedeutungsträger und ihrer fortwährenden Re-Kontextualisierung in bestehenden und neuen Ordnungssystemen werden Prozesse sichtbar, mittels derer Geschichte geschrieben und Wirklichkeit konstruiert wird.

Nadine Weixlers künstlerischer Arbeit liegt eine genaue Beobachtung des alltäglichen Lebens zugrunde. Dabei werden Momente diskutiert, die gänzlich im »Dazwischen« angesiedelt sind, wie etwa in ihren großformatigen Fotografien der Werkgruppe "Memos". Hier setzt Nadine Weixler Situationen ins Bild, die, soweit dies für das Medium der Fotografie überhaupt möglich ist, das Fehlen eines erzählerischen oder ästhetischen Höhepunkts eint. Sie zeigen eine, dem mitteleuropäischen Blick vertraute, urbane Szenerie. »Das, was passiert, wenn nichts passiert außer Zeit, Menschen, Autos, Wolken« (George Perec: "Versuch einen Platz in Paris zu beschreiben"). Auch beim Blick auf die Szenen der Bildserie "Männer und Autos", welche 2017 in Teheran entstanden ist, wird eine Erzählweise erkennbar, die einer persönlichen Sicht, einem spezifischen Interesse am Alltäglichen und der Annahme einer vielleicht universellen Qualität der Dinge gewidmet ist, welche sich hinter dem vordergründigen Reiz des Fremden verborgen hält.

2020 Weixler
Nadine Weixler
Memo #6, 2014
Archival pigment print; 90 x 110 cm

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Peter Schreiner
Pattern of Nature, 2016
Originalgetreuer Nachbau der von Gottlieb Faktor zwischen 1986 und 1994 benutzten Regentropfen-Kamera
Mixed Media; Installation view, Kunsthalle zu Kiel, 2016

Nadine Weixler
* 1987 (A)
studierte Fotografie an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Vorstand Fotohof Salzburg, lebt und arbeitet in Salzburg und Wien.

Peter Schreiner
* 1980 (A)
studierte Geschichte an der Universität Wien und Fotografie an der Muthesius Kunsthochschule Kiel. Vorstand Fotohof Salzburg, unterichtet am Mozarteum Salzburg, lebt und arbeitet in Wien und Salzburg.
www.peterschreiner.at

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